Offener Brief an den Bundespräsidenten – 7.1.2019

Offener Brief

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

beeindruckt von Ihrer Weihnachtsansprache, wende ich mich heute an Sie mit der Frage, wie haben Sie sich die Aufforderung,”wir müssen miteinander reden”,
in der Praxis vorgestellt”?
Ich bin Mitglied der AfD und gehöre zu denen, die wie Sie sagen, voller Wut sind und erkennen, wie sich unser Land innerhalb kürzester Zeit verändert.
Der alte, immerwährende Auftrag den Kindern ein Land zu hinterlassen in dem sie in Sicherheit leben
und voller Zuversicht in die Zukunft schauen können,
scheint nicht mehr erfüllbar.
Ich bin jetzt 67 Jahre alt, habe 2 Kinder und 3 Enkelkinder.
48 Jahre lang habe ich in einem Stahlwerk geschuftet,
meine Frau 46 Jahre als Laboratin gearbeitet.
Wir waren fleißig….für unsere ganz persönliche und für die Zukunft unserer Heimat.
Wir sind nicht bereit, das alles widerstandslos aufzugeben und einem multikulturellen Heilsversprechen zu opfern.
Wir haben das Recht, eine Diskussion über unsere Zukunft einzufordern! Nichts ist alternativlos,
auch wenn Frau Merkel das meint!
“Wir müssen miteinander reden”, sagten Sie.
Wir würden es gern tun, jedoch werden alle unsere Bemühungen durch einen sich immer weiter verstärkenden
linksfaschistischen Strassenterror zu nichte gemacht.
Wir als AfD Mitglieder sind Berufsverboten (nein, niemand sagt es öffentlich) ausgesetzt.
Unsere Häuser und Autos werden beschmiert und zerstört.
Unsere Kinder einer infamen Gesinnungsüberprüfung, schon in Kindergärten, ausgesetzt.
Erinnert sei da nur an die jüngste Handreichung für Kindergartenerzieherinnen durch die Familienministerin Giffey.
Unsere Wahlkreisbüros werden durch linksfaschistoide Chaoten angegriffen und zerstört.
Unsere Parteiinternen Treffen müssen wir an geheim zu haltenden Orten durchführen, um die Wirte nicht der Zerstörung ihrer Lokale auszusetzen.
All dies, und vieles mehr, verhindert den Dialog in der Gesellschaft.
Erinnert sei da leider auch an ihre Werbung für eine sogenannte Punkband “Feine Sahne Fischfilet”,
die mit Menschenverachtenden Texten den Kampf gegen Rechts führt, der tatsächlich nur ein Kampf gegen die AfD,
unserer Meinung nach gegen die Demokratie, ist.
Von uns, der AfD, geht niemals Gewalt aus!
Kommen Sie und schauen sich unsere friedlichen Demonstrationen an.
Schauen Sie sich an, wie wir in Wahrnehmung unseres Versammlungsrechtes von hunderten Polizisten geschützt werden müssen.
Schauen Sie sich an , wie die Polizei bei unseren Demos steht.
Immer mit dem Rücken zu uns, abwehrbereit in Richtung der roten Chaoten!
So stehen sie, weil sie wissen, dass von uns keine Gefahr ausgeht!
Sie, Herr Bundespräsident, geben dem linken Terror jedoch die moralische Legitimation!
Starker Tobak, stimmts? Das tut weh, stimmts?
Es ist genau die Tonalität, die uns aus allen Medien und der gesamten Öffentlichkeit entgegenschlägt.
Starker Tobak!
Wir haben aber gelernt, damit umzugehen und unser Ziel trotzdem nicht aus den Augen zu verlieren.
Wir müssen miteinander reden, sagten Sie! Tun wir es!
Uns als Opposition wird das öffentliche Gespräch verweigert.
Die Initiative kann nur von denen ausgehen, die den öffentlichen Raum beherrschen.
Das sind Sie, Herr Bundespräsident.
Ich bin gespannt, welche Möglichkeiten des Diskurses Sie nun eröffnen werden?
Wie Ihr Appell an die Öffentlichkeit aussehen wird, um der sich immer mehr steigernden Gewalt Einhalt zu gebieten?
Werden Sie aktiv! Das Zeitfenster zur Deeskalation schließt sich langsam, aber beständig.

Hochachtungsvoll
Hans-Otto Dinse

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